Die beliebtesten Katzenrassen in Österreich

Die beliebtesten Katzenrassen in Österreich

Hier in Österreich ist die Nachfrage nach Katzen besonders während des strengen Lockdowns gestiegen.

Petcover bietet in Österreich ein vielseitiges Angebot and Versicherungsoptionen für Katzen. Wenn Sie vorhaben, einer Katze ein neues Zuhause zu schenken, können Sie sich hier über die beliebtesten Katzenrassen in Österreich informieren:

Maine Coon

Für eine Hauskatze ist die Maine Coon eine große Katze, bei der einige Männchen leicht 9 kg erreichen. In Kombination mit ihrem unglaublich dichten Fell sind sie sicherlich keine Rasse, die man so leicht übersehen kann. Obwohl sie für ihre Intelligenz und Unabhängigkeit bekannt sind, sind sie sehr gesellige Kreaturen, die nicht gerne längere Zeit allein gelassen werden. Die Maine Coon ist auch eine sehr gesprächige Katze, sie neigt zum Zirpen und klingt fast so, als würde sie sich mit Ihnen unterhalten.

Die Lebenswerartung der Maine Coon ist bis zu 15 Jahre, aber sie kann auch, wie alle Rassekatzen, rassetypische Krankheiten haben. Die Maine Coon kann an hypertropher Kardiomyopathie, kurz HCM, leiden, und auch Gelengerkrankungen können vorkommen, wie u.a. Hüftgelenksdysplasie, Ellenbogendysplasie und Patellaluxation. Außerdem können Nierenerkrankungen vorkommen.

Durch das lange Haar erfordert das Fell der Maine Coon viel Arbeit. Sie müssen dafür sorgen, dass Sie jede Woche Zeit haben, ihr Fell richtig zu bürsten, und wenn Ihre Katze ein Freigänger ist, muss sie insbesondere im Sommer täglich untersucht werden, um sicherzugehen, dass keine Grassamen in ihrem Fell stecken.

Norwegische Waldkatze

Die Norwegische Waldkatze ist ein geselliges Tier, ist aber dennoch sehr eigenständig. Sie ist sehr verspielt und hat gerne einen Artgenossen an der Seite. Sie kann als Freigänger gehalten werden, aber wenn sie nie Zugang nach draußen hat, wird sie diesen auch nicht vermissen.

Sie zeichnet sich durch halblanges Haar und kräftigen Körperbau aus. Sowohl die luchsartigen Ohrbüschel als auch die enorme Größe und beeindruckendes Gewicht (bis zu 9,5 kg) sind bekannte Merkmale für diese Rasse. Eine Besonderheit ist, dass diese Rasse erst mit ca 3 Jahren ausgewachsen und erst ab ca. einem Jahr geschlechtsreif ist.

Die Norwegische Waldkatze ist sehr robust, vor allem bei Kälte, kann aber aufgrund von Inzucht rassebedingte Krankheiten haben, wie z.B. Herzprobleme oder Hüftgelenksdysplasie. Wenn Sie einer Norwegischen Waldkatze ein Zuhause bieten, sollten Sie auf jeden Fall viele Klettermöglichkeiten bereitstellen.

Britisch Kurzhaar

Diese Rasse kommt, wie der Name schon sagt, aus Großbritannien und wurde vermutlich von den Römern dort eingeführt.

Die bekannteste Art der Britisch Kurzhaar ist die blau-farbene Variante, aber es gibt auch Tabby-Varianten. Diese Rasse ist generell sehr verschmust und anhänglich und zeichnet sich visuell durch das sogenannte „Püppchengesicht“ aus, d.h. runder Kopf und große Augen.

Die Britisch Kurzhaar ist, wie schon erwähnt, sehr verschmust, und nicht für übertriebenen Bewegungsdrang bekannt. Sie ist trotzdem sehr verspielt, vor allem die Weibchen. Sie ist eine relativ ruhige Katze, die nicht viel miaut. Wenn sie also laut wird, kann dies ein Zeichen sein, dass etwas nicht stimmt.

Die Fellpflege ist recht einfach, die Katze sollte regelmäßig gebürstet werden, aber von der Anwendung eines Staubsaugers, wie es von manchen Leuten im Internet gezeigt wird, ist dringend abzuraten, also bitte nicht nachmachen!

Die Britisch Kurzhaar ist relativ robust, mit einer Lebenserwartung von bis zu 18 Jahren, aber es gibt auch hier rassetypische Krankheiten, wie z.B. hypertrophe Kardiomyopathie, kurz HCM, eine Herzkrankheit, bei der die Katze lebenslang Medikamente benötigen wird. Zudem kann sie an der sogenannten Polycystic Kidney Disease, kurz PKD, leiden. Diese Krankheit kann aber auch bei anderen Rassen vorkommen.

Siamkatze

Die Siamkatze stammt aus Thailand und ist leicht an ihren blauen Augen und dem Point-Muster zu erkennen: Gesicht, Pfoten, Schwanz und Ohren sind deutlich dunkler als der restlicher Körper.

Diese Rasse ist sehr intelligent, lautstark und sehr gesellig, was bedeutet, dass sie nicht die beste Rasse ist, wenn Sie nach einer Katze suchen, die für längere Zeit allein gelassen wird.

Siamkatzen haben einen sehr ausgeprägten Jagdtrieb, benötigen daher sehr viel Beschäftigung. Eine Siamkatze sollte nicht alleine gehalten werden, weil sie einen Artgenossen benötigt. Denken Sie auch daran, möglichst viele Kratzbäume für Ihre Katze aufzustellen.

Eine Siamkatze ist unkompliziert und gelegentliches Bürsten reicht völlig aus. Sie ist aber relative kälteempfindlich, da sie wenig Unterwolle hat, also lassen Sie sie besser nicht raus, wenn es kalt ist.

Siamkatzen können an Erbkrankheiten leiden, wie u.A. Augenproblemen, Herzkrankheit oder Stoffwechselstörungen.

Trotz alledem können Siamkatzen bis zu 20, in Extremfällen sogar bis 25 Jahre alt werden.

Ragdoll

Die Ragdoll ist eine relativ junge Edelkatzenrasse aus den USA, und der Name bedeutet Stoffpuppe.

Sie hat ihren Namen, weil sie sich bis zum Erschlaffen entspannen kann, wenn sie gehalten wird. Eines ihrer markantesten Merkmale sind ihre schönen blauen Augen und obwohl sie ein bisschen wie eine Siamkatze aussehen kann, hat sie ein viel längeres Fell. Diese sehr liebevolle Katze ist sehr familienfreundlich. Sie fordert sehr viel Aufmerksamkeit und folgt ihren Besitzern oft wie ein neugieriger Welpe durchs Haus.

Die Ragdoll kann sehr groß und schwer werden, mit einer Schulterhöhe von bis zu 40 cm und einem Gewicht bis zu 12 kg bei Katern.

Das lange Fell der Ragdoll ist recht pflegebedürftig, besonders beim Fellwechsel.

Sie muss kein Freigänger sein, genießt aber hier und da einen Ausflug in den Garten.

Ragdolls können in jungen Jahren für Herzinsuffizienz prädisponiert sein. Es gibt einen Test, der Sie wissen lässt, ob Ihre Katze das Gen hat, das dazu führen kann, und verantwortungsvolle Züchter arbeiten fleißig  daran, um dafür zu sorgen, dass dieses defekte Gen aus dem Genpool gezüchtet wird.

Die Ragdoll zudem an Erbkrankheiten wie Anämie oder Augenkrankheiten leiden, dies tritt aber nicht bei allen Ragdolls auf.

Savannah Katze

Savannah Katzen sind eine Kreuzung der afrikanischen Wildkatze Serval mit verschiedenen Hauskatzenrassen. Daher sind sie größer als Hauskatzen, und sehr schlank und hochbeinig. Das Durchschnittsgewicht beträgt beim Kater gut 10 kg, bei der Katze ca. 8 kg.

Da die Savannah Katze so nah mit der Wildkatze verwandt ist, gilt sie erst ab der 5. Generation (F5-Generation) als heimtiertauglich. Sie ist also nicht für einen Laien riskant sein, da die Verhaltensweisen des Servals sich hier und da bemerkbar machen.

Vor der Anschaffung einer Savannah Katze sollte bedacht werden, ob der Besitzer den Ansprüchen dieser Katzenart gerecht werden kann.

Heilige Birma

Die Heilige Birma oder Birmakatze stammt aus Frankreich, und es gibt diese Rasse erst seit der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Sie ist nicht mit der kurzhaarigen Burma-Katze zu verwechseln.

Die Heilige Birma ist ein Teilalbino, wie die Ragdoll, und weist ähnliche Färbungen des Fells auf.

Markenzeichen sind weiße Pfoten, auch Handschuhe genannt, und tiefblaue Augen. Diese Katze ist klein bis mittelgroß, mit mitellangem Haar und wenig Unterwolle.

Die Heilige Birma ist sehr menschenfreundlich, mit einem sanften Wesen, eine ideale Familienkatze. Katzenspielzeuge sind hier angebracht, und diese werden bis ins hohe Alter genutzt. Der Drang in die Natur ist bei der Heiligen Birma nicht sonderlich ausgeprägt.

Sie ist nicht gerne allein, lebt also auch gerne mit Artgenossen oder anderen Tieren zusammen. Allerdings sollten beide, Katze und zum Beispiel ein Hund, mit Geduld aneinander gewöhnt worden sein.

Die Heilige Birma kann unter Erbkrankheiten wie Anämie, Herzkrankheiten oder einige Augenkrankheiten leiden, es sind aber nicht alle Katzen davon betroffen. Eine gesunde Heilige Birma kann bis zu 12 Jahre alt werden.

Hauskatze

Die Hauskatze stammt von der Afrikanischen Wildkatze, oder Falbkatze (Felis silvestris lybica).

Sie ist im Durchschnitt 50cm lang und wiegt 4kg. Das Gewicht kann aber überall zwischen 3 und 8 kg liegen.

Farbe und Haarlänge können unterschiedlich sein.

Ob die Hauskatze gesellig ist, kommt darauf an, wieviel Kontakt sie in jungen Jahren mit Menschen gehabt hat, sie kann aber sehr anhänglich sein, wenn die obigen Faktoren stimmen.

Bei der Hauskatze sind keine rassetypischen Krankheiten bekannt, sie sollte aber geimpft werden, und es ist ratsam, Kater kastrieren zu lassen, vor allem, wenn sie Freigänger sind.

Hauskatzen, die nur drinnen leben, können bis zu 14 oder 17 Jahre alt werden, die Lebenserwartung ist allerdings bei Freigängern geringer.

Kartäuser Katze

Die Kartäuser Katze ist auch unter dem Namen Chartreux bekannt und ist mit der Britsch Kurzhaar Katze eng verwandt.

Die Kartäuser Katze ist eine mittelgroße Hauskatze. Kater werden 6 bis 7, Katzen 4 bis 5 Kilogramm schwer. Sie hat dichtes Fell, mit dem Unterfell, das an der Basis leicht wollig ist.

Vom Wesen her ist die Kartäuser Katze recht ausgeglichen und gut als Familienkatze geeignet, und sie ist sehr verschmust. Generell entfernt sich diese Katze nicht weit vom Haus, sie ist nicht zu anspruchsvoll, benötigt aber eine Bindung zu ihrem Menschen. Sie ist außerdem sehr lernfähig.

Das Fell ist pflegeleicht und bedarf nur des gelegentlichen Bürsten. Die Kartäuser Katze kann zuweilen an typischen Rassekrankheiten leiden.

Die Lebenserwartung der Kartäuser ist 12 bis 15 Jahre.

Russisch Blau

Die Russisch Blau ist eine kleine bis mittelgroße Hauskatze mit kurzem, dichtem Fell.

Das Fell ist immer blau oder blaugrau, wie der Name schon sagt, mit grünen Augen.

Kater werden 3 bis 6, Katzen 2,5 bis 4 Kilogramm schwer.

Die Russisch Blau ist eine Familienkatze, die eine enge Bindung entwickeln kann.

Sie muss kein Freigänger sein, sie ist intelligent und aufmerksam.

Die Russisch Blau kann die Klinke einer Tür öffnen, Sicherheitsmaßnahmen sind hier also angebracht.

Sie ist generell recht pflegeleicht, muss nur gelegentlich gebürstet werden.

Bei Rassekatzen typische Erbkrankheiten, können auch bei der Russisch Blau auftreten.

Die Lebenswerwartung liegt bei ca. 12 Jahren, bei Inzucht deutlich weniger.