Sicherheit beim Grillen

Unsere Haustiere scheinen das Grillen im Sommer genauso zu lieben wie wir. Die Vorstellung von viel Fleisch umgeben zu sein, das auf dem Grill brutzelt, fantastisch riecht und großartig schmeckt, ist einfach unwiderstehlich. Es ist jedoch wichtig zu bedenken, dass das Grillen für Haustiere auch gefährlich sein kann.

Hier sind die wichtigsten Tipps von Petcover, um Ihre Katzen und Hunde vor Gefahren während der Grillsaison zu schützen.

Denken Sie daran, dass das Grillgut nichts für Haustiere ist

Während Nackensteak, Würstchen und Hähnchenschenkel ein fester Bestandteil auf der Grillkarte sind, sind sie nicht immer für unsere Haustiere geeignet. Der hohe Fettgehalt bedeutet, dass Sie sehr vorsichtig sein müssen, was Sie Ihrem Haustier unter dem Picknicktisch füttern, da dies manchmal eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) verursachen kann. Knochen können Verletzungen im Mund und Hals Ihres Haustieres verursachen und Blockaden und Perforationen im Magen und Darm verursachen. Es überrascht vielleicht, dass auch Maiskolben sehr gefährlich für Hunde sein können. Im Gegensatz zu den meisten anderen Gemüsesorten können Hunde den Kolben überhaupt nicht verdauen. Der Hundekörper versucht, den Maiskolben durch den Darmtrakt zu manövrieren ohne dass er verdaut wurde, was genau wie Knochen zu Blockaden und Perforationen führen kann – beides ist unglaublich schwerwiegend und kann lebensbedrohlich sein. Alkohol ist ebenfalls nicht geeignet für Hunde oder Katzen, selbst kleine Mengen können gefährlich sein. Stellen Sie sicher, dass Ihr Haustier keinen Zugang zu Alkohol hat und dass verschüttetes Material schnell beseitigt wird.

Halten Sie Ihren Grill sauber und geschützt vor Ihren Haustieren

Bei all dem Spaß an einem gemütlichen Sommerabend kann es manchmal leicht vergessen werden, alles sauber und ordentlich zu halten – aber wenn Sie ein Haustier haben, ist dies absolut wichtig. Sorgen Sie dafür, dass Alufolie, Klarsichtfolie, Spieße und andere Grillutensilien sowie Speisereste ordnungsgemäß entsorgt werden. Haustiere versuchen in der Regel alle Essensreste zu finden und das köstlich riechende Fett aufzulecken. Aber das versehentliche Verschlucken von Alufolie oder Teilen von Spießen kann ernsthaften Schaden anrichten. Metallspieße können auch gefährlich sein, wenn auf sie getreten wird oder sie zerkaut werden, da sie empfindliche Bereiche wie die Pfoten oder den Gaumen durchbohren können. Auf den Boden tropfendes Fett kann Kieselsteine ​​und Steine ​​bedecken, die ein Haustier für essbare Bissen halten könnte und die wiederum schwerwiegende Probleme im Magen-Darm-Trakt verursachen können. Sorgen Sie außerdem dafür, dass alle Glasscherben von heruntergefallenen Gläsern oder Bierflaschen entfernt werden.

Schenken Sie Ihrem Haustier genauso viel Aufmerksamkeit wie immer

Wenn Sie einen Grillabend mit vielen Freunden und Verwandten veranstalten, kann es naheliegend sein, anzunehmen, dass Ihrem Haustier für ein paar Stunden keine weitere Beachtung geschenkt werden muss. Je nach dem Temperament Ihres Haustiers können so viele Menschen Ihr Haustier aber auch verstören und beunruhigen. Manche suchen dann nach Versteckmöglichkeiten oder versuchen anderweitig zu entkommen, wenn es keine solche Möglichkeiten gibt. Sorgen Sie dafür, dass das Haus stets offenbleibt und Ihrem Haustier eine ruhige und kühle Rückzugsmöglichkeit bietet. Die Wasserschale sollte stets mit frischem Wasser gefüllt sein und die Gäste sollten Verständnis dafür haben, was sie dürfen und was nicht und wie nahe sie Ihrem Haustier kommen können.

Halten Sie Ihr Haustier vom Grill fern – auch wenn er nicht benutzt wird

Nur weil ein Grill nicht mehr benutzt wird, heißt das nicht, dass er vergessen werden kann. Er kann noch lange Zeit danach unglaublich heiß bleiben. Stellen Sie sicher, dass er zugedeckt bleibt, damit Ihr Haustier nicht auf den Grill klettert, um zurückgebliebene Reste zu suchen und sich versehentlich die Pfoten verbrennt. Entsorgen Sie heiße Kohlen auf angemessene Weise, sodass Haustiere nicht darauf laufen und sich die Pfoten verletzen können.

Sonnenschutz ist sowohl für Haustiere als auch für Menschen geeignet

Sonnenbrand ist für alle ein Problem – und Katzen und Hunde sind da keine Ausnahme. Fragen Sie Ihren Tierarzt nach dem richtigen Sonnenschutz für Ihre Katze oder Ihren Hund – dies ist besonders wichtig für Tiere mit helleren Fellfarben und unpigmentierter Haut.

Die hier geäußerten Meinungen sind die persönlichen Meinungen des Verfassers. Der hier veröffentlichte Inhalt gibt nicht unbedingt die Ansichten und Meinungen von Petcover wieder.